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Vita34 ist die größte und älteste private Stammzellbank in Deutschland. Seit 1997 lagert das Unternehmen aus Leipzig Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe für Familien ein – mittlerweile sind es über 230.000 Stammzelldepots aus mehr als 20 Ländern. Wir sind selbst Kunden bei Vita34 und teilen auf dieser Seite alles, was du als werdende Eltern wissen musst: von unseren eigenen Erfahrungen über die aktuellen Kosten bis hin zu einem Gutschein, mit dem du 150 Euro sparst.
Vita34 auf einen Blick: Was steckt hinter dem Anbieter?
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Vita34 wurde 1997 als erste private Nabelschnurblutbank in Europa gegründet und hat seinen Sitz in Leipzig. Der Name leitet sich übrigens vom lateinischen Wort „vita“ (Leben) und dem Stammzellmarker CD34 ab. Im Februar 2025 hat sich die Vita 34 AG in FamiCord AG umbenannt, um international einheitlicher aufzutreten. Für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt aber alles beim bekannten Markennamen Vita34.
2021 fusionierte Vita34 mit der polnischen PBKM-FamiCord-Gruppe und ist seitdem Teil der größten Stammzellbank Europas. Das Unternehmen beschäftigt rund 750 Mitarbeiter weltweit, ist börsennotiert (FamiCord AG, WKN: A0BL84) und betreibt hochmoderne GMP-zertifizierte Reinraumlabore in Deutschland. Besonders wichtig für Eltern: Vita34 deckt nach eigenen Angaben rund 95 % aller Geburtskliniken in Deutschland ab – das ist die beste Netzabdeckung unter den privaten Anbietern.
Das Kerngeschäft von Vita34 ist einfach erklärt: Bei der Geburt deines Kindes wird Nabelschnurblut (und optional Nabelschnurgewebe) entnommen, im Labor aufbereitet und bei minus 180°C kryokonserviert – also dauerhaft eingefroren. Die darin enthaltenen Stammzellen stehen dann für mögliche Therapien in der Zukunft bereit.
Was kann Nabelschnurblut? Der medizinische Hintergrund
Nabelschnurblut enthält besonders junge und teilungsfähige Stammzellen, die nur direkt nach der Geburt gewonnen werden können. Weltweit wurde Nabelschnurblut bereits über 60.000-mal medizinisch eingesetzt, vor allem bei Erkrankungen des Blutes und Immunsystems. Vita34 nennt über 80 Indikationen, bei denen Nabelschnurblut-Stammzellen bereits angewendet wurden.
Die aktuellen und erforschten Einsatzgebiete umfassen unter anderem:
- Blutbildungsstörungen wie Leukämie oder Anämie
- Erkrankungen des Immunsystems
- Stoffwechseldefekte
- Forschung zu neurologischen Erkrankungen wie Zerebralparese und Autismus
- Gewebeersatztherapien bei Arthrose und Lungenerkrankungen (über Nabelschnurgewebe)
Ein konkretes Beispiel: Im April 2025 wurde in Australien erstmals ein Kind mit Zerebralparese außerhalb einer klinischen Studie mit eigenem eingelagerten Nabelschnurblut behandelt. Die Forschung entwickelt sich auf diesem Gebiet dynamisch weiter, insbesondere bei frühkindlichen Hirnschädigungen.
Wichtig ist uns an dieser Stelle Transparenz: Die private Einlagerung ist nach wie vor eine Wette auf die medizinische Zukunft. Die Wahrscheinlichkeit, das eingelagerte Blut tatsächlich zu benötigen, ist statistisch gering. Gleichzeitig entwickelt sich die Stammzellforschung rasant – und wenn man das Blut braucht, ist man froh, es zu haben. Wir haben auf unserer Startseite Pro- und Contra-Argumente zusammengefasst, die bei der Entscheidung helfen.

Unsere Vita34 Erfahrungen als Kunden
Wir sind seit 2019 Kunden bei Vita34 und haben bei der Geburt unseres Kindes Nabelschnurblut und Nabelschnurgewebe einlagern lassen. Unsere Erfahrungen in Kurzform: durchweg positiv.
Was uns überzeugt hat:
- Beratung: Vita34 hat uns nach der Anfrage schnell eine Broschüre geschickt und telefonisch beraten. Offene Fragen wurden kompetent beantwortet.
- Bestellprozess: Die Online-Bestellung funktionierte reibungslos. Man zahlt zunächst nur eine Anzahlung (ca. 190 Euro). Die Restzahlung wird erst fällig, wenn das Blut tatsächlich entnommen werden konnte.
- Die Entnahme: Wenige Tage nach der Bestellung kam die bekannte Vita34-Transportbox. Die Entnahme bei der Geburt war schmerzfrei und dauerte nur wenige Minuten. Wir haben es nicht als Störung des Geburtsvorgangs empfunden.
- Danach: Die Box ging per Spezialkurier nach Leipzig, wo das Blut aufbereitet und eingelagert wurde. Wir erhielten eine Bestätigung.
Den ausführlichen Erfahrungsbericht mit allen Details findest du auf unserer separaten Seite.
Vita34 Kosten: Was kostet die Einlagerung?
Die Vita34 Kosten hängen davon ab, was genau eingelagert wird (nur Blut oder Blut + Gewebe) und für welche Laufzeit man sich entscheidet. Es gibt flexible Jahresverträge und Pauschalpreise für feste Zeiträume. Hier eine Übersicht der wichtigsten Preisvarianten:
Nur Nabelschnurblut
| Laufzeit | Preis |
|---|---|
| Flexibel, jährlich kündbar | Einmalig 1.290 € zzgl. 150 € pro Jahr |
| 18 Jahre Pauschalpreis | Einmalig 3.090 € |
| 50 Jahre Pauschalpreis | Einmalig 5.190 € |
Nabelschnurblut + Nabelschnurgewebe
| Laufzeit | Preis |
|---|---|
| Flexibel, jährlich kündbar | Einmalig 1.890 € zzgl. 180 € pro Jahr |
| 18 Jahre Pauschalpreis | Einmalig 4.050 € |
| 50 Jahre Pauschalpreis | Einmalig 6.570 € |
Tipp: Wenn du dir die Kosten auf den Monat umrechnest, landest du bei den meisten Paketen bei rund 10 Euro – das relativiert den anfänglich hohen Betrag erheblich. Vita34 bietet außerdem individuelle Ratenzahlung an, damit die Einlagerung in jedes Familienbudget passt.
Alle Details zu den Kosten, Zusatzoptionen wie dem Vorsorge-Screening und was im Preis enthalten ist, findest du auf unserer Seite zu den Vita34 Kosten.
Vita34 Gutschein: 150 Euro sparen
Da wir selbst Kunden bei Vita34 sind, können wir andere werdende Eltern empfehlen – und ihr spart dadurch 150 Euro auf euer gewähltes Paket. Das ist komplett unverbindlich: Ihr hinterlasst eure Kontaktdaten, wir senden euch einen persönlichen Gutscheincode, und ihr gebt den bei der Bestellung ein. Wenn ihr euch am Ende doch gegen eine Bestellung entscheidet, passiert gar nichts und es entstehen keine Kosten.
Der Rabatt gilt nicht für die Einsteiger-Pakete VitaPur und VitaPurNabelschnur, aber für alle anderen Pakete.
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Vita34 vs. eticur: Wie unterscheiden sich die Anbieter?
Neben Vita34 ist eticur der zweite große private Anbieter für Nabelschnurblut-Einlagerung in Deutschland. Beide Unternehmen bieten im Kern das Gleiche an, unterscheiden sich aber in einigen Details:
- Erfahrung & Größe: Vita34 ist seit 1997 am Markt und mit über 230.000 Einlagerungen der größte Anbieter. Eticur ist jünger, aber ebenfalls etabliert.
- Familienoption: Vita34 bietet als einziger Anbieter eine sogenannte Familienoption an, bei der geprüft wird, ob das eingelagerte Nabelschnurblut auch für Geschwisterkinder geeignet wäre.
- Preise: Die Kosten liegen bei beiden Anbietern in einer ähnlichen Größenordnung. Je nach Paket und Laufzeit kann mal der eine, mal der andere etwas günstiger sein.
- Standort: Vita34 hat seinen Sitz und seine Labore in Leipzig, eticur an einem anderen Standort in Deutschland.
Beide Anbieter sind seriös und arbeiten nach den gleichen medizinischen Standards. Einen detaillierten Vergleich aller Anbieter findest du auf unserer Startseite.
So läuft die Einlagerung bei Vita34 ab
Der Prozess von der Entscheidung bis zur fertigen Einlagerung ist erstaunlich unkompliziert:
- Informieren & Bestellen: Du informierst dich über die Pakete und bestellst online oder telefonisch. Idealerweise mindestens 5 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, damit genug Zeit für die Unterlagen bleibt.
- Entnahme-Box erhalten: Nach der Bestellung und einer Anzahlung bekommst du die temperaturgeschützte Transportbox mit dem sterilen Entnahmeset nach Hause geschickt.
- Box mitnehmen: Wenn es losgeht, nimmst du die Box einfach mit in die Klinik. Stell sie am besten direkt neben die Krankenhaustasche.
- Entnahme bei der Geburt: Nach der Abnabelung entnimmt das medizinische Fachpersonal das Nabelschnurblut (und ggf. Gewebe). Das ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
- Transport & Einlagerung: Ein Spezialkurier bringt die Proben ins Labor von Vita34. Dort werden sie geprüft, aufbereitet und bei rund minus 180°C kryokonserviert.
- Bestätigung: Du erhältst eine Bestätigung, sobald die Einlagerung erfolgreich abgeschlossen ist.
Was viele nicht wissen: Sollte bei der Geburt keine Entnahme möglich sein (z.B. bei Komplikationen, bei denen andere Dinge wichtiger sind), musst du nur die Anzahlung zahlen und nicht den vollen Paketpreis. Das nimmt das finanzielle Risiko.
Häufige Fragen zu Vita34 (FAQ)
Ist Vita34 seriös?
Ja. Vita34 ist seit 1997 am Markt, börsennotiert (FamiCord AG, General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse) und betreibt GMP-zertifizierte Labore, die von deutschen Behörden überwacht werden. Über 230.000 Familien haben ihre Stammzellen bei Vita34 eingelagert. Die eingelagerten Stammzellpräparate kamen nach Unternehmensangaben bereits mehrfach erfolgreich zur medizinischen Anwendung.
Was passiert, wenn Vita34 pleite geht?
Diese Frage stellen sich viele Eltern zurecht. Vita34 ist Teil der FamiCord-Gruppe, der größten Stammzellbank Europas mit Kunden in über 30 Ländern. Im Falle einer Insolvenz wären die eingelagerten Stammzellen als Eigentum der Kinder rechtlich geschützt und müssten an eine andere Einrichtung übergeben werden. Die Labore und Kryotanks sind zudem mit mehrfachen Sicherheitssystemen ausgestattet, die auch ohne aktiven Betrieb die Kühlung aufrechterhalten.
Wie lange halten eingelagerte Stammzellen?
Nach aktuellem wissenschaftlichen Stand halten kryokonservierte Stammzellen praktisch unbegrenzt. Vita34 bietet Laufzeiten von bis zu 50 Jahren an. Da das Verfahren die biologischen Prozesse bei minus 180°C nahezu komplett stoppt, gehen Experten davon aus, dass die Stammzellen auch nach Jahrzehnten noch voll funktionsfähig sind.
Lohnt sich die Einlagerung von Nabelschnurblut?
Das ist die große Grundsatzfrage, die jede Familie für sich beantworten muss. Die statistische Wahrscheinlichkeit, das eigene eingelagerte Nabelschnurblut zu benötigen, ist gering. Gleichzeitig entwickelt sich die Stammzellforschung rasant weiter, und die Einsatzmöglichkeiten wachsen stetig. Es gibt aktuell über 80 Indikationen, bei denen Nabelschnurblut eingesetzt wird. Die Stammzellen können nur einmal – direkt nach der Geburt – gewonnen werden. Wer sich dagegen entscheidet, hat diese Chance unwiderruflich verpasst.
Kann ich das Nabelschnurblut auch spenden statt privat einlagern?
Ja, alternativ zur privaten Einlagerung bei Vita34 kann man das Nabelschnurblut auch an eine öffentliche Stammzellbank spenden. Das ist kostenlos und kommt der Allgemeinheit zugute. Der Nachteil: Das Blut steht dann nicht mehr exklusiv für das eigene Kind zur Verfügung, und eine Rückforderung ist in der Regel nicht möglich.
Wie teuer ist Vita34 pro Monat?
Bei einem 18-Jahres-Pauschalpaket für Nabelschnurblut (3.090 €) kommt man auf rund 14 Euro pro Monat. Beim flexiblen Modell (1.290 € einmalig + 150 €/Jahr) sind es umgerechnet ca. 19 Euro monatlich in den ersten Jahren. Bei längeren Laufzeiten wie 25 oder 50 Jahren sinkt der monatliche Betrag auf unter 10 Euro.
Gibt es einen Vita34 Gutschein?
Ja! Als bestehende Kunden können wir euch empfehlen und ihr spart 150 Euro auf euer gewähltes Paket. Das Ganze ist kostenlos und unverbindlich. Hier geht es zum Vita34 Gutschein.
Heißt Vita34 jetzt FamiCord?
Seit Februar 2025 firmiert die Vita 34 AG offiziell als FamiCord AG. Im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) bleibt aber der bekannte Markenname Vita34 für das Endkundengeschäft erhalten. Für Kunden ändert sich nichts – es ist dasselbe Unternehmen, dieselben Labore, dieselbe Qualität.
Wo hat Vita34 seinen Sitz?
Vita34 hat seinen Sitz und seine Labore in Leipzig, genauer gesagt im BioCity-Campus am Deutschen Platz 5 (04103 Leipzig). Dort befindet sich auch der BioCube-Gebäudekomplex mit Lagerkapazitäten für über 350.000 Präparate.
Was ist die Familienoption bei Vita34?
Die Familienoption ist ein Alleinstellungsmerkmal von Vita34. Dabei wird geprüft, ob das eingelagerte Nabelschnurblut auch für Geschwisterkinder oder andere nahe Familienmitglieder bei einer Transplantation in Frage kommen könnte. Das erhöht den potenziellen Nutzen der Einlagerung über das einzelne Kind hinaus.
Muss das Krankenhaus mit Vita34 kooperieren?
Im Prinzip kann die Entnahme in jeder Geburtsklinik durchgeführt werden. Vita34 arbeitet nach eigenen Angaben mit über 2.000 Kliniken in Deutschland und Europa zusammen. Wir empfehlen trotzdem, bei der Anmeldung in der Klinik oder beim Kreissaal-Besuch kurz nachzufragen, ob die Entnahme von Nabelschnurblut möglich ist und ob es etwas Bestimmtes zu beachten gibt.
Fazit: Für wen eignet sich Vita34?
Vita34 ist der etablierteste Anbieter für private Nabelschnurblut-Einlagerung in Deutschland – mit der längsten Erfahrung, der größten Kundenbasis und der besten Klinik-Abdeckung. Wer sich für eine Einlagerung entscheidet, macht mit Vita34 aus unserer Sicht nichts falsch. Die Kosten sind zwar nicht unerheblich, relativieren sich aber über die Jahre betrachtet deutlich. Und mit unserem Vita34 Gutschein spart ihr nochmal 150 Euro.
Ob die private Einlagerung generell sinnvoll ist, muss am Ende jede Familie für sich entscheiden. Die Chance, das Nabelschnurblut eures Kindes zu sichern, gibt es nur einmal – direkt nach der Geburt. Alle weiteren Informationen zu Anbietern, Kosten und Hintergründen findet ihr auf unserer Hauptseite zum Nabelschnurblut einlagern.